Ängste und Phobien behandeln mit Hypnose & EMDR

Was sind Ängste & Phobien?

Phobien behandeln mit Hypnose & EMDR im Aargau

Angst ist eine natürliche Reaktion des Körpers auf eine bedrohliche Situation und hilft uns, zum Beispiel mit Ausschüttung von Adrenalin, angemessen auf die Situation zu reagieren. Bei einigen Menschen ist die Angst jedoch so stark aus geprägt, dass die Lebensqualität eingeschränkt ist.

Es gibt unzählige Arten von Ängsten:

  • Panikattacken
  • Diffuse Ängste und Sorgen
  • Phobien (Angst vor Spinnen, Mäusen etc.)
  • Flugangst
  • Angst vor dem Zahnarzt
  • Höhenangst
  • Platzangst
  • uvm.

Was die Angst auslöst

  • Stress: Starke seelische Belastungen können zu dauerhaften Angstgefühlen oder Panikanfällen führen.
  • Traumata: Traumatische Erlebnisse wie Krieg, Unfälle, Missbrauch oder Naturkatastrophen können wiederkehrende Ängste auslösen.

 

 

Symptome

Körperliche Symptome

  • Herzklopfen
  • beschleunigter Puls
  • Schweissausbruch
  • Hyperfentilieren
  • Zittern
  • Atembeschwerden
  • Schwindel
Der Weg raus

Die EMDR Methode zeigt bei vielen Menschen bahnbrechende Wirkung. Es gelingt ihnen, sich emotional von den erlebten Tragödien zu lösen und so stellt sich Erleichterung ein.

Mit der Hypnose können wir tiefliegenden Ursachen auf den Grund gehen und dort lösen wo sie entstanden sind.

Was ist EMDR?

EMDR steht für Eye Movement Desensitization and Reprocessing, was auf Deutsch Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung bedeutet.

Diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen, wurde Ende der achtziger Jahre von Dr. Francine Shapiro (USA) entwickelt.

Mit der EMDR-Methode können Traumafolgestörungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen erfolgreich behandelt werden.

Diese Therapieform wird in Europa seit 1991 angewendet. 2006 hat der wissenschaftliche Beirat für Psychotherapie EMDR als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.

Die Wirksamkeit von EMDR ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Der Klient folgt den Fingern des Therapeuten mit den Augen, während dieser seine Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.

Weitere Anwendungsgebiete:

  • posttraumatische Belastungsstörung
  • Auswirkungen belastender Lebenserfahrungen
  • starke Trauer nach Verlusterlebnissen
  • Folgen von Bindungstraumatisierungen
  • Entwicklungs- und Verhaltensstörungen von Kindern
  • Angst- und Panikstörungen